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Natur auf Lanzarote - Vulkane, Kakteen, Palmen und Weinreben
Lanzarote ist eine Insel mit einem ganz besonderen Charme. Wer üppiges Grün, wer Wälder und Seen mag und saftiggrüne Wiesen im Urlaub sucht, der ist auf Lanzarote falsch.
Allerdings, im Gegensatz zu vielen Regionen rund ums Mittelmeer oder in anderen Winkeln der Erde, die Kargheit und weitgehende Baumlosigkeit der Insel ist nicht vom Menschen verursacht und deprimiert aus diesem Grunde auch nicht. Ganz im Gegenteil, schon nach kurzer Zeit hat man sich in die Landschaft eingefühlt. Eine Landschaft die von Vulkanausbrüchen in historischer Zeit geprägt wurde. Fast beruhigend muten die erfolgreichen Anstrengungen der Menschen an, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen. So machten sich die Einheimischen die wasserspeichernden Eigenschaften des Vulkangesteins zu nutze, um den nächtlichen Tau aufzufangen und damit ihre Pflanzen mit dem notwendigen Nass zu versorgen.
Zusätzlich pflanzte man die Nutzpflanzen, zum Beispiel die Weinreben, in tiefe Löcher oder schützte sie mit kleinen Mauern vor den heißen Winden. Viele Pflanzen der Insel kommen von Natur aus mit wenig Wasser aus. Und so sieht man viele Kakteen, Wolfsmilchgewächse und in der Nähe der Touristenort auch viele Palmen.
Der Höhepunkt einen jeden Lanzaroteurlaubs ist der Besuch im Biosphärenreservat, dem Teil der Insel der unter Naturschutz steht und der durch seine Kargheit beeindruckt. Hier kommt der Besucher sich in weiten Strecken so vor, als ob er sich auf der Erde zur Zeit der Entstehung des Lebens befindet. Der Nationalpark Timanfaya mit den Feuerbergen ist das größte und bedeutendste Schutzgebiete auf Lanzarote. Insgesamt stehen über 40 Prozent der Inselfläche unter Naturschutz. Neben dem Nationalpark Timanfaya sind der Monte Corona, die Steilküste von Famara und die Reserva Marina nahe der Insel La Graciosa von größerer Bedeutung.


